Mallorca, eine der schönsten und auch meistbesuchten Inseln des Mittelmeeres, besitzt landschaftliche und architektonische Attraktionen, die mit einem Mietwagen am besten erreicht werden können.

seu-mallorcaMit einem eigenen Fahrzeug erkunden Besucher nicht nur die Hauptstadt Palma, sondern auch entferntere Ziele, wie zum Beispiel Santanyi, Porto Cristo und Ses Salines, um den Aufenthalt so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten.

Nach der Ankunft in Palma nehmen Besucher ihren Mietwagen direkt am Flughafen in Empfang, um die Insel und ihre sehenswerten Highlights mühelos zu erreichen. Allein die Hauptstadt ist eine Besichtigung wert, da sich hier die wahrscheinlich aufsehenerregendsten Sehenswürdigkeiten Mallorcas befinden. Besucher fahren zunächst die Küste von Palma entlang, wo die majestätische Kathedrale La Seu aufragt, die von einzigartiger Baukunst ist. Zahlreiche Türme zieren das fast 110 Meter lange und bis zu 44 Meter hohe sakrale Bauwerk, dessen Gestaltung alle Blicke auf sich zieht. Ein kurzer Zwischenstopp bietet sich hier geradezu an, um auch das bombastische Castell de Bellver zu bestaunen, das unweit der Kathedrale gelegen ist. Die mittelalterliche Burganlage thront auf einer Anhöhe über der Stadt und fällt durch seine ovale Grundform schon von weitem auf. Vier Türme flankieren die Festungsanlage, wobei einer der Türme etwas abseits des Bauwerks Platz findet und Besuchern einen fantastischen Rundumblick über Palma gewährt. Der Blick fällt auf kilometerlange Sandstrände und auf die Llotja de Palma, die auch als einstige Seidenbörse bekannt ist.

Mit einem Mietwagen fahren Urlaubsgäste in südöstliche Richtung und erreichen den reizvollen Ort Llucmajor, wo die prächtige Kirche San Miguel und das sehenswerte Rathaus aufragen. Ein paar Kilometer weiter befindet sich der Küstenort Santanyi, der für seine naturbelassenen Strände bekannt ist, die den Süden der Insel ausmachen. Auch die nahegelegenen Ferienorte Colònia de Sant Jordi, Campos und Es Llombards sind vom Massentourismus bisher verschont geblieben. Wichtigste Highlights sind die weitläufigen Salzgewinnungsanlagen von Ses Salines und der Artenreichtum des botanischen Gartens Botanicactus, der eine Reihe von exotischen Pflanzen beherbergt.

Entlang der Ostküste durchqueren Besucher den Ferienort Porto Cristo, der die atemberaubenden Tropfsteinhöhlen Coves del Drac und Coves dels Hams offenbart, die sich durch außergewöhnliche Stalaktiten und Stalagmiten auszeichnen. Beide Höhlen besitzen unterirdische Seen, die mit Booten befahren werden können. Ein absolutes Muss ist die nordwestlich gelegene Gemeinde Manacor, wo es zahlreiche Windmühlen und die Kirche Nostra Senyora dels Dolors gibt, die zu einer Sightseeingtour einladen. Umgeben wird der Ort von der prähistorischen Stätte S’Hospitalet Vell, die vermutlich 1.700 vor Christus entstanden ist. Eine Fahrt zum nördlichsten Punkt der Insel, zum Cap Formentor, sollten sich Feriengäste keinesfalls entgehen lassen, um den vermutlich schönsten Blick über Mallorca zu genießen. In Schlangenlinien windet sich die asphaltierte Straße zum Aussichtspunkt hinauf, der von einem schneeweißen Leuchtturm gekrönt wird. Bei guter Sicht ist sogar die Nachbarinsel Menorca sichtbar, die nur wenige Kilometer vor der Küste Mallorcas liegt. Auf der Rückfahrt nach Palma kommen Urlauber an dem Ort Sóller vorbei, der zu einer Fahrt mit der nostalgischen Schmalspurbahn „Roter Blitz“ lockt, die entlang weitläufiger Zitronenhaine nach Port de Sóller führt. Port de Sóller ist von den Stränden Platja den Repic und des Través umgeben und für drei Leuchttürme und den Torre Picada berühmt, welche die Hafeneinfahrt flankieren.

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